Über mich

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♦ Heilungspädagogin, Erweiterung von Lernprozessen

♦ 52 Lebensjahre

♦ 20 Jahre Erfahrung als Kursleiterin und Dozentin im Bereich Deutsch und Deutsch als Fremdsprache

♦ Seit 2018 entwickelte ich aus der Verknüpfung von Theorie und Praxis ein ergänzendes Konzept zur Alphabetisierung von Erwachsenen aus wenig literalisierten Kulturen.

♦ In enger Zusammenarbeit mit den Lehrern und Erziehern einer Freien Schule erarbeite ich ab 2012 meinen eigenen Weg, erfolgreich die Lernfähigkeiten und Lernmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen zu stärken.

♦ 2006 Selbständigkeit als Heilungspädagogin mit den Schwerpunkten Linkshändigkeit, Hochsensibilität und Feinstoffliches Arbeiten. Ein zentrales Anliegen ist mir dabei die Erweiterung von Lern- und Entfaltungsprozessen. Meine intensive Verbindung zur Quelle wird Arbeitsmittel, das den Besuchern meiner Praxis zur Verfügung steht.

♦ Unterschiedlichste Weiterbildungen zu pädagogischen und feinstofflichen Themen und die Berufsarbeit selbst bereichern meinen eigenen Lernprozess.

♦ Wechsel der Lebensrichtung: Aus der Beschäftigung mit dem Thema „Linkshändigkeit“ im Rahmen des Studiums resultiert einige Jahre später, 2002, meine Rückschulung auf die linke Hand. Begleitende Forschung und grundsätzliche Veränderungen. Aufbruchseuphorie und Trauerverarbeitung folgen Neulernen und mein Ertasten in mein eigentliches Leben.

Rückschulung – ein Freude schenkender (Lern)Prozess, der lebenslang andauert

♦ Sprach-Lektorin an den Universitäten von Szeged (Ungarn) und Brno (Tschechien), Entwicklung und Initialisierung verschiedener sprachübergreifender Projekte

♦ Mein erster Beruf: Lehrerin für Deutsch als Zweitsprache : Ich will im Ausland leben, eine weitere Fremdsprache lernen und enorm meinen Horizont erweitern.

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Betrachte ich mein Arbeitsweise von außen, zeigt sich:

Beruf ist für mich zugleich Berufung. Selbständig zu sein ermöglicht mir, die Dinge auf meine Art und mit Freude zu tun. Ich schätze die Zusammenarbeit in einem konstruktiv ausgerichteten Team und brauche die Freiheit, die mir das eigene Arbeiten bietet. Das vernetzende Denken der Linkshänder wie auch der Hochsensiblen ist mir zueigen und zeigt sich z.B. in der Fähigkeit, unterschiedliche Ebenen miteinander in Verbindung zu bringen. Eine Ansammlung aus einengenden Regeln um mich herum ist mir Gift. Ich entwickle mit Sorgfalt und Pioniergeist den Weg. Wenn es außerdem schöpferisch oder auch spielerisch ist, macht mir das Arbeiten am meisten Spaß.

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Wer Sprachen kann, ist klar im Vorteil.

Für Namensinteressierte:

  •  Claudia von lateinisch claudere – schließen, abschließen; im übertragenen Sinn abschließen, vollenden. Claudia ist die, die etwas (ein Projekt, eine Aufgabe, einen Raum, eine Zeit) abschließt, vollendet.
  •  Kühn ist hingegen ein altes deutsches Wort und bedeutet beherzt, mutig, weise und Grenzen überschreitend.

Der Duden sagt:

  • mittelhochdeutsch küene, althochdeutsch kuoni = mutig, stark; im Kampf erfahren, tüchtig;
  • ursprünglich = weise, verstehend, adjektivische Bildung zu können in dessen ursprünglicher Bedeutung „wissen, verstehen“

Oder wie wortbedeutung.info weiß:

  • über ein anerkanntes Maß hinausgehend; z.B. eine kühne Handlung, eine kühne Äußerung, ein kühner Gedanke; auch: gewagt, ungesichert.
  • Und tatsächlich begebe ich mich mich mit jedem Praxistermin über das bekannte Maß hinaus, hole Unbekanntes heran. Und bewege mich dabei mitunter auch jenseits breitbekannter esoterischer Meinungen und angeblich gesicherter Erkenntnisse. Zugleich kann ich keine Beweise (Sicherheiten) ableiten. Alleine die Reaktionen dessen, für den ich arbeite, bestätigen den Inhalt. Für diese Arbeit benötige ich gelegentlich, als eigentlich ausgleichender, schüchterner Charakter eine extra Portion Mut.
Foto: Matthias Neuber